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Stefan Körzell, Vorsitzender DGB-Bezirk Hessen-Thüringen

Gerade die hessische Landesregierung sollte sich verpflichtet fühlen, sozial zu regulieren, damit die Mietpreise weiter erschwinglich bleiben.

Jürgen Bothner, Landesbezirksleiter ver.di Hessen

"Regelmäßige Instandhaltung und die damit verbundene Investition in Energiesparmaßnahmen sind unverzichtbare Merkmale der Nassauischen Heimstätte."

Wolfgang Hessenauer, Vorsitzender Deutscher Mieterbund Hessen

"Ein Verkauf führt zu Mieterhöhungen, Wohnungsverkäufen und zur Reduzierung der Instandhaltungsmaßnahmen. Schließlich wird sich der Erwerber den Kaufpreis zurückholen wollen."

Thorsten Schäfer-Gümbel, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im hessischen Landtag:

"Das Land darf sich nicht aus seiner sozialen Verantwortung für bezahlbaren Wohnraum stehlen. Auch das gehört für uns zur Daseinsvorsorge. Deshalb lehnen wir den Verkauf der Landesanteile an der Nassauischen Heimstätte ab."

Tarek Al-Wazir, Fraktionsvorsitzender der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im hessischen Landtag:

"Die Nassauische Heimstätte muss eine Landesgesellschaft bleiben, da sie als Instrument der hessischen Wohnungspolitik und Entwicklungsplanung unverzichtbar ist."

Dr. Thomas Spies, stellvertretender Vorsitzender der SPD Fraktion im hessischen Landtag, sozial- und gesundheitspolitischer Sprecher

"Wohnung ist Lebensraum, kein Spekulationsobjekt. Nur genügend Wohnungen in öffentlichem Eigentum garantieren, dass es für jeden bezahlbaren Wohnraum gibt. Deshalb darf die Nassauische Heimstätte nicht verkauft werden."

Corrado Di Benedetto, Vorsitzender des Landesausländerbeirats

"Soziale Verantwortung gegenüber Menschen mit niedrigem Einkommen sieht anders aus. Gerade Ausländer und Zugewanderte sind dringend auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen. Daher: Stoppt den Verkauf der Nassauischen Heimstätte!"

Heidemarie Wieczorek-Zeul

"Der soziale Wohnungsbau gehört zum Kernbereich des Sozialen in unserer Gesellschaft: der Staat darf sich der Verantwortung dafür nicht entziehen!"

Janine Wissler, Fraktionsvorsitzende Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag

"Ich lehne die Privatisierung der Nassauischen Heimstätte ab, weil die Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum zu wichtig ist, um sie allein dem Markt zu überlassen."

Bernhard Stöver, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Nassauische Heimstätte

"Bezahlbares Wohnen gehört zur Daseinsvorsorge der öffentlichen Hand. Einen Wohnungsverkauf müssten die Mieter mit höheren Mieten oder dem Verzicht auf Modernisierung bezahlen."

Landrat Erich Pipa (MKK)

"Die Nassauische Heimstätte darf nicht verkauft werden. Um das soziale Gefüge nicht zu gefährden, muss Wohnraum auch für Geringverdiener erschwinglich bleiben. Ein Verkauf bedeutet automatisch höhere Mieten. Die Landesregierung muss sich ihrer moralischen und ethischen Verantwortung für die Gesellschaft bewusst sein."

Dr. André Kavai, erster Kreisbeigeordneter Main-Kinzig

"Gerade in Frankfurt brauchen viele Menschen Wohnraum der auch bezahlbar ist, daher ist der Verkauf der Nassauischen Heimstätte auch ein Zeichen gegen ein soziales Frankfurt."

Christine Buchholz, MdB, LINKE

"Als Abgeordnete mit Wahlkreis in Offenbach weiß ich, wie wichtig die Nassauische Heimstätte in ihrer jetzigen Form für den sozialen Wohnungsbau in Hessen ist. Die Landesanteile dürfen nicht verkauft werden."

Jürgen Eufinger, 1. Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Soziale Brennpunkte Hessen e.V.

"Die Nassauische Heimstätte ist in unterschiedlichen Funktionen ein wichtiger und verlässlicher Akteur bei der positiven Entwicklung zahlreicher benachteiligter Stadtteile in Hessen. Wir brauchen auch zukünftig erschwingliche Wohnungen und ein sozial verantwortungsvolles Unternehmen für den Zusammenhalt in den Städten."

Hände weg von der Nassauischen!

Hände weg von der Nassauischen!

Das Land Hessen will die Nassauische Heimstätte verkaufen. Das hat Finanzminister Schäfer angekündigt. Das Land ist der Meinung, das Betreiben einer Wohnungsbaugesellschaft gehöre nicht zu den Kernaufgaben eines Bundeslandes. Das sehen wir anders. Wir, das sind Mieterinnen und Mieter, GewerkschafterInnen und PolitikerInnen, die sagen: das Land hat sehr wohl eine soziale Verantwortung. Es muss besonders in größeren Städten für erschwinglichen Wohnraum sorgen. Auch die unteren Einkommensgruppen müssen gut wohnen können! Deshalb: Die Nassauische muss bleiben!
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